Adwoa Aboah schämte sich für ihre Abtreibung.

Adwoa Aboah

Adwoa Aboah

Die Modelschönheit gesteht, dass der Schwangerschaftsabbruch einer der schlimmsten Momente ihres Lebens war. "Es war schrecklich und ich würde nicht wollen, dass es mir noch mal passiert. Aber, wenn etwas Positives daraus entstanden ist, dann ist es, dass ich alles dafür tun muss, um für die Rechte von Frauen zu kämpfen", schildert die 25-Jährige. Sie sei nämlich in ihrer Lage noch privilegiert gewesen: "Es war meine Entscheidung und ich hatte das Glück, diese Entscheidung treffen zu können."

Jedoch habe die 25-Jährige auch "riesengroße Scham" verspürt. Gegenüber 'Harper's Bazaar' vertraut sie sich an: "Sie kam nicht von meiner Familie oder Freunden, ich wurde in keinem Haushalt aufgezogen, in dem man Abtreibung missbilligt hat. Also musste ich hinterfragen, wo diese Scham herkommt. Und sie war sozial verankert."

Doch nicht nur ihre Abtreibung, sondern auch mentale Probleme, die in einem Suizidversuch gipfelten, machten Adwoa das Leben zur Hölle. Mittlerweile hat die Britin glücklicherweise wieder neuen Lebensmut geschöpft und weiß zu schätzen, was sie hat. "Wann immer ich mich erschöpft fühle oder die Nase voll habe, ist da diese starke Dankbarkeit für all die Möglichkeiten, die sich mir eröffnet haben und eine riesige Menge an Stolz, die ich für mich selbst habe. Das hatte ich davor nie. Jetzt stehe ich morgens auf und bin für meine Freunde da, meine Schwester, meine Mama, meinen Papa und meine Familie", beschreibt sie.