'Sherlock'-Star Amanda Abbington berichtet, sie habe einmal einen Regisseur konfrontiert, der von einer jungen Schauspielerin verlangte, ihre Brüste zu entblößen und sich vor seinen Augen selbst anzufassen.

Amanda Abbington

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Die britische Schauspielerin war fassungslos, als sie hörte, dass der ältere Mann ihre Kollegin, die sich in ihren 20er befand, dazu zwang, sich in seiner Anwesenheit verführerisch räkeln. Die 43-Jährige griff ein, um die sexuelle Nötigung zu stoppen. Amanda drohte, den Film nicht zu machen, wenn der Regisseur, der ungenannt blieb, mit seinem Verhalten fortfuhr.

Die 'Mr. Selfridge'-Darstellerin erinnerte sich am Donnerstagabend (26. Oktober) in der ITV-Diskussionsrunde 'After the News' an den Vorfall im Zusammenhang mit den Vorwürfen sexueller Übergriffe, die gegen den Hollywood-Mogul Harvey Weinstein geäußert wurden. Sie erzählte: "Da war diese junge Schauspielerin und es war einer ihrer ersten Jobs. Wir lasen das Drehbuch und alles war in Ordnung. Dann war ich zufällig am Set und hörte, wie der Regisseur zu ihr sagte 'Ich will, dass du dein Oberteil ausziehst und deine Brüste zeigst und anfängst, dich selbst zu berühren'. Man sah, wie das Mädchen bleich wurde und nicht wusste, was sie tun soll, weil es ihr erster Job war."

Amanda sprach den Regisseur an und fragte, ob dieser sexuelle Akt im Drehbuch des Films stehen würde. Als er antwortete, dass dies nicht der Fall sei, sagte sie zu ihm: "Dann macht sie es auch nicht. Und wenn sie es macht, dann werde ich den Film nicht mehr machen und ich werde allen erzählen, was Sie getan haben." Ihre Abneigung gegen die Handlungen des Regisseurs äußerte sie folgendermaßen: "Ich denke, Sie haben die Verantwortung, ein aufrichtiger, moralischer Regisseur zu sein und sollten so etwas jemandem nicht beim ersten Job antun."

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