Amber Rose ist frustriert von der #MeToo-Bewegung.

Amber Rose

Amber Rose

Das 34-jährige Model spricht sich offen gegen die Initiative aus, in deren Rahmen viele - nicht nur berühmte - Frauen über ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung sprechen. Während Rose das Thema wichtig findet, kann sie sich allerdings nicht mit der Bewegung anfreunden, die sie als "ein Mainstream-Ding" bezeichnet. Gegenüber 'The Raw Word' verdeutlicht das Model seine Meinung: "Es frustriert mich etwas, weil auf einmal Feminismus dieses Mainstream-Ding ist und es ist weiß... weiße Schauspielerinnen melden sich zu Wort und sagen 'Ich auch, ich auch'. Aber was ist uns allen geschehen? Was mussten die Stripper durchmachen und was die LGBTQ-Gemeinschaft? Und all die dunkelhäutigen Mädchen auf den Universitäten... Keiner will über diese Menschen reden. [...] Auch darüber hinaus: Schwarze Frauen verdienen immer noch nicht einmal die Hälfte von weißen Frauen in Filmen."

Die bekennende Feministin selbst betont, dass sie nicht einmal aufzählen könnte, wie oft sie von berühmten Kerlen unangebracht angefasst worden ist. Über Donald Trump, der mit einem Interview von 2005 für einen Skandal gesorgt hatte, indem er herabwürdigend über Frauen sprach, denkt Rose: "Ich will, dass er Ärger dafür bekommt, weil ich kann gar nicht zählen, wie oft ich in meinem Leben schon unangebracht angefasst wurde. Ernsthaft! Stellt es euch vor: Donald Trump kommt und fasst mich unangebracht an. Ich bin ein normales Mädchen. Rufe ich den Notruf? Gehe ich auf Twitter und schreibe darüber? Wie soll ich den Leuten davon berichten und wer wird mir ernsthaft glauben?"

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