Amy Winehouse soll ein eigenes Musical bekommen - wenn es nach ihrem Vater ginge.

Mitch Winehouse

Mitch Winehouse

Die Geschichte der 'Valerie'-Hitmacherin, die im Juli 2011 tragischerweise an einer Alkoholvergiftung im Alter von nur 27 Jahren verstarb, soll die Massen dann auch in die Theaterhallen bringen. Obwohl bereits ein Film über die Musiklegende existiert - kurzerhand 'Amy' betitelt - fände es ihr Vater Mitch toll, die Songs seiner Tochter auf den Musicalbühnen zu erleben. Auf der Amy Winehouse Foundation-Gala in London am Donnerstag (5. Oktober) sprach Vater Winehouse mit 'BANG Showbiz' über seinen Wunsch: "Ja, ich würde gerne ein Musical, basierend auf ihrem Leben, sehen. Es ist eine großartige Geschichte zu erzählen."

Auch, weil bisher noch kein Streifen dem Leben seiner Tochter gerecht wurde, würde er sehr gerne etwas Neues sehen: "Ein paar der Dokumentationen, die vorher herauskamen, haben nicht einmal die Oberfläche angekratzt. Es gibt für die Leute so viel mehr von Amy zu sehen und es ist unser Job, sicherzustellen, dass Leute sehen, wie Amy wirklich war." Asif Kapadias Dokumentation 'Amy' gewann im letzten Jahr sogar den Academy Award bei den Oscars und erhielt zwei BAFTA-Nominierungen, jedoch hielt Mitch den Streifen für eine "Schande", da er denke, es würde ihn als habgierig darstellen. Deshalb startete er seinen eigenen Film über seine Tochter, der jedoch "noch in der Entwicklung" sei.

Die Amy Winehouse Foundation, die sich seit 2011 dafür einsetzt, den Folgen von Drogen- und Alkoholmissbrauch von jungen Leuten vorzubeugen, mache seine Tochter sicherlich stolz. Mitch selbst denkt nach wie vor "jeden Tag" an Amy und schildert: "Sie ist unsere Tochter und wir denken jeden Tag an sie. Offensichtlich war das, was geschehen ist, eine furchtbare Tragödie. Die Stiftung und Musik und die Arbeit, die wir über die letzten sechs Jahre getan haben, angespornt durch Amy, ist ihr fortwährendes Vermächtnis."