Ashley Judd bot sich Harvey Weinstein an, um nicht vergewaltigt zu werden.

Ashley Judd

Ashley Judd

Die Schauspielerin hat in einem Interview mit 'ABC News' erstmals über ihre Vorwürfe gegen den Produzenten gesprochen und offenbarte darin Details. Die 49-Jährige behauptet, vor dem ersten Treffen mit Weinstein nichts von den Gerüchten über ihn gehört zu haben. "Ich wurde nicht gewarnt. Ich erinnere mich noch, als ich mich zum Mittagessen mit ihm traf und vorn gefragt habe, 'Ist Mr. Weinstein im Innenhof?' und sie sagten, 'Nein, der ist auf seinem Zimmer'. Ich dachte, 'Uff, willst du mich veräppeln?' aber bin dann gegangen weil ich einen Geschäftstermin hatte. Das ist seine Masche." Angeblich habe Weinstein ihr eine Massage angeboten, die sie verneint habe. Anschließend soll er sie in einen Wandschrank gebeten haben. Als er sie fragte, ob sie mit ihm ins Badezimmer gehen wolle, kauerte sie ungefähr sieben Minuten im Flur. "Er wollte die ganze Zeit irgendwelche Sachen von mir und ich sagte irgendwann nur, 'Wenn ich einen Oscar für einen deiner Filme gewinne, okay?', und er sagte, 'Wenn du nominiert bist'. Daraufhin bin ich einfach geflohen."

Die Schauspielerin zeigte sich zerrissen über diese Entscheidung: "Ob ich stolz darauf bin? Ich bin hin- und hergerissen: Die Seite, die sich schämt sagt Nein. Die Seite, die versteht, wie Scham entsteht, sagt, 'Das war absolut brilliant. Gut gemacht, Mädchen. Du bist rausgekommen. Sehr gut gemacht'." Nicht all ihre Kolleginnen sind mit einem solchen Deal davongekommen.


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