Ashley Judd will nicht in Statistiken untergehen.

Ashley Judd

Ashley Judd

Die Schauspielerin will sichergehen, dass all die Vorwürfe, die zur Zeit gegen Hollywoodstars und -produzenten erhoben werden, nicht nur als Statistiken betrachtet werden.

Die 49-Jährige war eine der vielen Frauen, die öffentlich Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen den Produzenten Harvey Weinstein erhoben hat. Ihre wäre es aber lieber, wenn jede Person und deren Geschichte einzeln betrachtet würde, anstatt das ganze als ein kollektives Problem zu sehen. "Es ist echt schwer, mitzukommen. Was ist mit all den Frauen, deren Karrieren nie in Gang kamen. Was ist mit dem, was Frauen in niedrig bezahlten Jobs erleiden müssen. Die Frauen am Rand des Randes, die nicht Dokumentierten, die Feldarbeiter, die Mädchen in den Diners, deren Hintern permanent begrapscht werden? Was ist mit denen?"

Dabei gehe es gar nicht immer unbedingt um Sex. Es gehe viel mehr um Macht. "Ich will darüber sprechen, wie die Statistiken sagen, dass jeder dritten oder vierten Frau sexuelle Belästigung widerfährt. Aber jedes Mal, wenn ich mit drei oder vier Frauen zusammen bin, dass kennen wir das alles drei oder vier."

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