Ben Affleck ist "traurig und wütend" über Harvey Weinsteins Verhalten.

Ben Affleck

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Dabei bezieht sich der Schauspieler auf die Vorwürfe, dass dieser eine Anzahl von weiblichen Angestellten über drei Jahrzehnte sexuell genötigt haben soll. Der 45-jährige missbilligte das mutmaßliche Verhalten des Filmproduzenten und machte geltend, dass ihn die neu hinzugekommenen Beschuldigungen der Übergriffe "krank" machen. Am Dienstag (10. Oktober) schrieb er auf Facebook und Twitter: "Ich bin traurig und wütend, dass ein Mann, mit dem ich zusammengearbeitet habe, seine Machtposition ausgenutzt hat, um über Jahrzehnte Frauen einzuschüchtern, sexuell zu belästigen und zu manipulieren. Die zusätzlichen Beschuldigungen über die Übergriffe, die ich diesen Morgen gelesen habe, machen mich krank. Das ist vollkommen inakzeptabel. Ich frage mich, was ich tun kann, damit das nicht noch weiter passiert. Wir müssen unsere Schwestern, Freundinnen, Arbeitskolleginnen und Töchter besser beschützen. Wir müssen diejenigen unterstützen, die nach vorne kommen, ein solches Verhalten verurteilen, wenn wir es sehen und uns darum bemühen, dass mehr Frauen in den Machtpositionen vertreten sind."

Der 'Live By Night'-Star ist nicht der Einzige, der das Verhalten des Produzenten missbilligt. Auch Kate Winslet nannte die angeblichen Handlungen "schändlich und erschreckend". Meryl Streep, die ebenfalls mit Harvey für 'Die eiserne Lady' zusammenarbeitete, sagte: "Diese schändlichen Nachrichten über Harvey Weinstein haben diejenigen von uns erschreckt, deren Arbeit er verfochten und deren gute und würdige Gründe unterstützt hat. Die furchtlosen Frauen, die ihre Stimmen erhoben haben, um diese Missbräuche aufzudecken, sind unsere Heldinnen. Eine Sache ist sicher: Nicht jeder wusste es." Harvey leugnete Anfang des Monats die Beschuldigungen, die in der 'New York Times' veröffentlicht wurden. Er soll mindestens acht weibliche Angestellte in einem Zeitraum von 30 Jahren belästigt haben. Harvey hat geschworen, rechtliche Schritte einzuleiten. Trotzdem entschuldigte er sich, einigen Kolleginnen "Schmerz" zugefügt zu haben und gab zu, dass er für seine Fehler Wiedergutmachung leisten will.

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