Bruce Springsteen bekommt noch ab und zu Depressionen.

Bruce Springsteen und Patti Scialfa

Bruce Springsteen und Patti Scialfa

Der Sänger hatte in seiner Biografie 'Born To Run' von seiner psychischen Erkrankung erzählt, vor allem im Alter zwischen 60 und 64 sei es besonders schlimm gewesen. In einem Interview mit 'BBC Radio 4' erklärte er nun, wie sich das bemerkbar mache. So verglich er die Krankheit mit einem schwarzen Hund, diesen Vergleich hatte einst Winston Churchill gezogen: "Manchmal springt sie mich an und beißt einfach zu."

Schon lange habe er gelernt, mit der Depression zu leben. Vor allem seine Frau Patti Scialfa soll ihm eine große Hilfe sein. Sie soll sich allerdings auch manchmal fühlen, als beobachte sie einen "rasenden Güterzug geladen mit Nitroglyzerin dabei, wie er einen Hang hinabfährt." Wenn es wieder soweit ist, helfen Medikamente: "Patti ist da eine große Hilfe - und vieles ist auch eine Frage der Zeit. Und natürlich die richtige Dosis der Medikamente; man braucht einfach das Zeug." Mittlerweile hat er die richtige Vorgehensweise gefunden. Aber er gesteht auch: "Es ist einfach da und es sorgt für so viele Dinge, die ich bis heute nicht verstehe."


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