Bryan Cranston

Bryan Cranston

Bryan Cranston spricht über seine traumatische Kindheit.

Sein Vater verließ die Familie, als er elf Jahre alt war und seine Mutter Peggy ertränkte ihren Kummer daraufhin in Alkohol. Der junge Bryan, der noch zwei Schwestern hat, wuchs auf der Farm seiner Großeltern auf und leidet noch heute unter dem Schmerz seiner Jugend.

Der Schauspieler verrät der Zeitung 'Sunday Times': "Ich habe einiges davon noch nicht verarbeitet. Es war schlimmer, als wenn sie einfach gestorben wären. Denn sie waren ja da, irgendwo." Die ersten zehn Jahre seines Lebens seien sie wundervolle Eltern gewesen. "Das macht es ja so schrecklich. Meine Mutter war toll und mit meinem Vater habe ich vieles zusammen gemacht. Er hat mal einen Esel zum Spielen mit nach Hause gebracht. Und das alles verschwand einfach."

Der 'Breaking Bad'-Star erinnert sich: "Er hat sich gegen uns entschieden und meine Mutter entschied, Alkoholikerin zu werden und ihren Kummer zu ertränken. Sie war nur noch ein Schatten ihrer selbst. Und niemand hat mir je erklärt, warum er überhaupt gegangen ist."

Der 60-Jährige hat sich aber vor ihrem Tod mit beiden Elternteilen versöhnt. Außerdem fand er eine Notiz seines Vaters, in der steht: "Das Highlight meines Lebens war, dass meine Kinder mir vergeben haben." Seine Mutter erkrankte später an Alzheimer. Bryan sagt dazu: "Mir tun die Menschen sehr leid, die eine enge Beziehung zu ihren Eltern haben und diese dann innerhalb von wenigen Monaten verlieren. Wie grausam. Die Beziehung zu meiner Mutter wurde glücklicherweise schon gekappt, als ich dreizehn war."


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