Carla Bruni ist gerne alleine.

Carla Bruni

Carla Bruni

Die Sängerin offenbart, dass sie in der Öffentlichkeit oft ganz anders wahrgenommen wird. So würden "viele" Leute sagen, dass sie gerne im Mittelpunkt stehe. "In Wirklichkeit ziehe ich mich gern zurück. Sofern einem das Alleinsein nicht vom Leben aufgezwungen wird, ist es großartig", berichtet die 49-Jährige.

Der deutschen 'Vogue' verrät sie auch, welchen Tätigkeiten sie am liebsten nachgeht, wenn sie alleine ist: "Ich schreibe Songs, Briefe. Im Zeitalter der modernen Kommunikationsmittel greife ich doch noch zu Papier und Stift. Briefe sind beständiger als E-Mails, die oft gleich wieder gelöscht werden. Sie dokumentieren ein Leben." Als Beispiel nennt sie ihren Song 'Love Letters' und zitiert: "'Ich präge mir jede Zeile ein und küsse den Namen, mit dem du unterschrieben hast.'" So etwas sei nämlich "nur machbar", wenn man einen "Brief in den Händen halten" würde. "Einen Bildschirm zu küssen, das wäre nicht sehr romantisch", fügt Carla hinzu.

Trotz ihres Hangs zur Nostalgie erklärt die gebürtige Italienerin, dass sie "nicht bloß in der Vergangenheit" lebe - nämlich auch dank ihrer Kinder Aurélien (16) und Giulia (5). "Sie holen mich permanent in die Gegenwart zurück", schildert sie. Jedoch würde sie merken, wie sich die "Perspektiven verschieben": "Mit fast 50 erscheint mir ein 60-Jähriger plötzlich jung. Auf der anderen Seite habe ich nicht mehr die vielfältigen Möglichkeiten einer 20-Jährigen. Aus mir wird keine Geigenvirtuosin oder Spitzensportlerin werden, dafür ist es nun leider zu spät."

Darüber, dass ihr Ehemann Nicolas Sarkozy nicht noch einmal Präsident von Frankreich geworden ist, ist Carla insgeheim "froh", obwohl sie ihm den "Wahlsieg gewünscht" hätte. Durch die nun entfallenen Pflichten als französische First Lady könne sie sich jetzt nämlich leichter auf ihre Musik konzentrieren.