Christina Ricci ist nicht ganz zurechnungsfähig.

Christina Ricci

Christina Ricci

Die 'Z: The Beginning of Everything'-Darstellerin begann ihre Filmkarriere bereits im Alter von neun Jahren und gibt zu, dass es lange dauerte, bis sie sich wirklich erwachsen fühlte, da es "komisch" sei, in so einem Alter bereits zu arbeiten.

Ricci erklärte: "Ich war kurze Zeit echt verrückt. Der Verstand kommt und geht und dann bekommst du ihn zurück, denke ich. Das scheint echt normal für Menschen zu sein. Meine Kindheit war so komisch und besonders, dass man sie schwer in einen Kontext bringen kann. Es kostete mich mehr Zeit, erwachsen zu werden, denn es war alles so eine bizarre Erfahrung." Als Teenager entwickelte Ricci, die mit ihrem Ehemann James Heeredegen den zweijährigen Freddie großzieht, eine Essstörung und entschloss sich sogar, nicht zu sprechen, um die Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen. Sie verriet dem 'Stella'-Magazin: "Ich war 14 und fühlte mich unter die Lupe genommen. Meine Reaktion war, so viel Kontrolle wie möglich haben zu wollen. Ich sagte andauernd die Worte anderer Menschen, ich benahm mich so, wie man es von mir verlangte und ich trug die Kleidung, die andere Leute mir vorschlugen. Das einzige, das ich kontrollieren konnte, war, was ich in den Mund nahm. Wenn ich dünn war, konnte niemand mein Gewicht kritisieren und wenn ich ruhig war, konnte niemand kritisieren, was ich sagte. Damals sprach ich auch nicht. Ich brachte mir bei, immer bis zehn zu zählen, bevor ich sprach."

Während der Dreharbeiten zu ihrem ersten Film 'Mermaids' an der Seite von Cher und Winona Ryder war Ricci außerdem überzeugt davon, dass alle verliebt in sie waren - weshalb sie traurig war, nicht schon 18 zu sein. Sie erzählte: "Ich war überzeugt davon, dass alle in mich verliebt waren. Ich dachte, dass alle so traurig sein müssen, dass ich noch nicht 18 bin. Das dachte ich wirklich."