Christy Turlington wäre bei der Geburt ihrer Tochter fast gestorben.

Christy Turlington

Christy Turlington

Am Montag (18. April) lief sie bei dem Boston-Marathon mit, um auf die Gesundheitsvorsorge von Müttern aufmerksam zu machen. Denn wie sie in einem Interview in der amerikanischen 'Today'-Show verriet, hat ihr Einsatz einen ernsten Grund - sie selbst hätte fast ihr Leben verloren bei der Geburt ihrer Tochter im Jahr 2003, wenn sie nicht in ärztlicher Obhut gewesen wäre. "Normalerweise ist das Baby draußen, dir geht es gut und du lernst dein Kind kennen. Aber innerhalb einer Stunde hat sich die Lage dramatisch verändert. Ich habe starke Blutungen bekommen. Eine Frau kann innerhalb von zwei Stunden verbluten" berichtete das ehemalige Supermodel in der TV-Sendung. Zum Glück haben Ärzte heutzutage Möglichkeiten, die Blutungen zu stoppen. Leider haben nicht alle Frauen auf der Welt das Privileg einer guten ärztlichen Versorgung. Über 300.000 Frauen weltweit sterben jährlich an ähnlichen Komplikationen. "Seitdem ich das weiß, kann ich das nicht mehr vergessen. Ich fühle mich verpflichtet herauszufinden, was ich tun kann, um das zu ändern", so die 47-Jährige.

Deshalb gründete sie 2010 ihre Kampagne 'Every Mother Counts': "'Every Mother Counts' ist eine Kampagne, die Schwangerschaften und Geburten für jede Frau auf der ganzen Welt sicherer machen sollen. Hunderttausende Mädchen und Frauen sterben, weil sie keinen Zugang zu einer notärztlichen Versorgung haben."


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