Emily Blunt

Emily Blunt

Emily Blunt gefällt es nicht, dass Frauen in die Mutterrolle gedrängt werden.

Bei der Weltpremiere von 'The Girl on the Train' am Dienstag (20. September) erklärte sie: "Es gibt einen enormen gesellschaftlichen Druck auf Frauen, wenn es um Mutterschaft geht. Es gibt Frauen das Gefühl, dass sie ihre Entscheidungen verteidigen müssen - ob sie nun Mutter werden wollen oder nicht, ob sie ihr Kind mit der Brust stillen wollen oder nicht."

Die 33-Jährige spielt in dem neuen Film Rachel Watson, eine frisch Geschiedene und Alkoholikerin, die ein scheinbar perfektes Paar beobachtet, an deren Wohnung sie jeden Tag mit dem Zug vorbeifährt. Dabei wird sie in einen Mordfall verwickelt. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Roman von Paula Hawkins. Darin wird die Rolle von Müttern behandelt. Gegenüber 'The Hollywood Reporter' äußerte sich die britische Schönheit nun zum Druck, dem Frauen ausgesetzt werden: "Der Film stellt das sehr gut dar. Frauen werden sich von dem Film verstanden fühlen und sich in den Charakteren selbst wiederfinden."

Die 'Der Teufel trägt Prada'-Darstellerin gab zu, sich auf Kritik von Romanfans für ihre Darstellung der Rachel Watson eingestellt zu haben. Die Schauspielerin findet jedoch, dass sie sich mit ihrer Darstellung zufrieden geben müssen und verrät: "Ich denke, dass es immer Kritik bei der Auswahl der Schauspieler geben wird, wenn ein Charakter beliebt ist." Bei der Premiere in London waren außerdem die Co-Stars Luke Evans, Rebecca Ferguson und Haley Bennett sowie Regisseur Tate Taylor anwesend.