Evan Rachel Wood ist "verängstigt", ihre Vergewaltiger beim Namen zu nennen.

Evan Rachel Wood

Evan Rachel Wood

Die 'Westworld'-Darstellerin verkündete im letzten Jahr, dass sie schon zweimal einer sexuellen Attacke ausgeliefert war - dabei war ein Täter ihr Exfreund und der andere ein "Barbesitzer". Nun schildert sie, dass sie sieben Jahre brauchte, um sich mit ihren Qualen zu arrangieren. Außerdem habe sie aufgrund der "mächtigen" Position der Täter Stillschweigen über deren Namen gewahrt. In einem Online-Video auf Twitter schilderte die Schauspielerin: "Ich habe meine Vergewaltiger aus vielen Gründen nicht namentlich genannt. Erstens: Ich bin eine Person gegen viele mächtigen Personen. Zweitens: Geld und Zeit und erneute Traumatisierung." Wood findet es vor allem deshalb so schwierig, die Namen von Tätern zu nennen, da man "riskiert, dass einem nicht geglaubt wird", es der "Karriere schaden könnte" oder es finanziell einfach nicht tragbar wäre.

Die Hollywood-Schönheit selbst habe einfach "Angst", auch wenn es womöglich "irrational" sei. Jedoch habe sie allen Menschen, die sie "kennt", von den Überfällen und Tätern erzählt - nur der Schritt in die Öffentlichkeit fehlt noch. Dafür fühle sie sich aber "noch nicht bereit." Wood findet jedoch, dass niemand für die Geheimhaltung der Namen "bestraft" werden sollte. Vielmehr sollen sich Menschen "sicher genug fühlen, damit herauszurücken." Die "Sicherheit" der belästigten Frauen soll nicht in Gefahr sein. Doch noch sei sie nach wie vor "verängstigt" und findet, dass sich etwas im System ändern müsse.


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