Der Fall Bill Cosby scheint geplatzt zu sein.

Bill Cosby

Bill Cosby

Laut 'Bild' hatten die Geschworenen ganze 52 Stunden diskutiert, konnten sich aber nicht auf ein einstimmiges Urteil einigen. Das ist im amerikanischen Justiz-System gesetzlich vorgeschrieben. Die Universitätsangestellte Andrea Constand hatte gegen den Star ausgesagt und erklärt, er habe sie 2004 mit Drogen gefügig gemacht und sexuell missbraucht. Der Richter Steven O'Neil erklärte den Prozess nun für ergebnislos. Die Staatsanwälte erklärten, sie wollen den Fall neu aufrollen, sie erlitten eine schwere Niederlage. Cosby wird also vorerst auf freiem Fuß bleiben, er hatte eine Million Dollar Kaution gezahlt. Der Schauspieler selbst sagte nicht vor Gericht aus.

Rund 60 Frauen beschuldigen den Serien-Star, sie betäubt und missbraucht zu haben, allerdings gehen die Fälle so weit zurück, dass sie bereits verjährt sind. Camille Cosby erklärte: "Menschen mussten sich schon immer gegen Ungerechtigkeit zur Wehr setzen. Ich danke jedem Geschworenen, der hartnäckig die Beweise überprüft hat, weil das der rechtmäßige Weg ist, zu einer einwandfreien Entscheidung zu gelangen." Frauenrechtler schlagen Alarm, so erklärte die Anwältin Gloria Allred: "Wir dürfen niemals die Macht der Berühmtheit unterschätzen. Aber die Gerechtigkeit wird kommen."


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