Greta Gerwig bereut ihre Zusammenarbeit mit Woody Allen.

Greta Gerwig

Greta Gerwig

Die 'Lady Bird'-Regisseurin trat 2012 in 'To Rome With Love' auf und spielte im selben Jahr ebenfalls in 'Frances Ha', einem Film, der stark von Allens Werk inspiriert wurde. Nun wurde die 34-Jährige von der 'New York Times' dazu befragt, ob Künstler, denen sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen wurde - wie Kevin Spacey, Roman Polanski und Woody Allen - weiterhin erlaubt sein sollte, in Hollywood zu arbeiten. Greta antwortete: "Ich würde gerne spezifisch auf die Woody Allen-Frage eingehen, die mir in letzter Zeit öfter gestellt wurde, weil ich 2012 mit ihm an einem Film gearbeitet habe. Das ist etwas, dass ich sehr ernst nehme und ich habe viel darüber nachgedacht. Es hat Zeit gebraucht, bis ich meine Gedanken ordnen konnte und sagen kann, was ich zu sagen habe. Ich kann nur für mich sprechen und das ist folgendes: Wenn ich damals gewusst hätte, was ich jetzt weiß, hätte ich nicht in dem Film mitgespielt. Ich habe nicht mehr mit ihm gearbeitet und ich werde nicht mehr für ihn arbeiten."

Grund für Gerwigs Meinungsänderung seien die Artikel der Adoptivtochter des Filmemachers, Dylan Farrow, gewesen. Diese hatte Allen vorgeworfen, sie als Kind missbraucht zu haben. "Dylan Farrows zwei unterschiedliche Artikel haben mir zu verstehen gegeben, dass ich den Schmerz einer anderen Frau vergrößert habe", erklärt die Regisseurin weiter. "Diese Realisierung hat mir das Herz gebrochen. Ich bin mit seinen Filmen aufgewachsen und sie haben mich als Künstlerin geformt, das kann ich nicht ändern, aber ich kann in Zukunft andere Entscheidungen treffen."

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