Gwyneth Paltrow macht dem erfolgreichen Filmproduzenten schwere Vorwürfe.

Brad Pitt und Gwyneth Paltrow

Brad Pitt und Gwyneth Paltrow

Über Jahre galt er als einer der größten Machos der amerikanischen Filmindustrie und schaffte es trotzdem, mit seinen Werken Millionen zu verdienen und das Publikum immer wieder mitzureißen. Doch in dieser Woche legte sich ein dunkler Schatten auf die Werke Harvey Weinsteins: nachdem eine Zeitung ihn der sexuellen Belästigung bezichtigt hatte, beschuldigte ihn die 'New York Times', über 30 Jahre hinweg ständig weibliche Angestellte missbraucht zu haben.

Auch Gwyneth Paltrow soll unter den Opfern des Film-Moguls sein und gab nun gegenüber der 'New York Times' an, dass Weinstein sie als 22-Jährige sexuell belästigt habe, als er sie für den Film 'Emma' engagiert hatte. Eines Tages habe er sie auf seine Hotel-Suite bestellt und im Laufe des Gesprächs angefasst und vorgeschlagen, sich "zwecks Massagen" ins Schlafzimmer zu verlagern. Da Paltrow "wie gelähmt" gewesen sei, habe sie sich an ihren damaligen Freund Brad Pitt gewandt, der Weinstein später mit den Vorwürfen konfrontierte. Der Filmproduzent warnte anschließend die Jung-Schauspielerin, niemals etwas von dem Vorfall zu erzählen. Viele wollen über Jahre böses über den Hollywood-Star geahnt haben. So auch Kate Winslet, die gegenüber 'Variety' geschockt preisgibt: "Ich hatte immer gehofft, dass diese Geschichten nur Gerüchte waren. Vielleicht waren wir alle zu naiv." Schauspiel-Kollege George Clooney stellt klar: "Es ist unverzeihlich."