Harvey Weinstein verklagt seine eigene Firma, um Zugriff auf E-Mails zu bekommen, die ihn entlasten könnten.

Harvey Weinstein

Harvey Weinstein

Der Filmproduzent wird von mehreren Frauen der sexuellen Belästigung beschuldigt. Daraufhin wurde ihm von seiner eigenen Firma, die er zusammen mit seinem Bruder Bob aufbaute, gekündigt. Nun behauptet er, die Firma habe E-Mails in ihrem Besitz, die ihn von den Anschuldigungen entlasten könnten.

Die Anklage, die am Donnerstag (26. Oktober) in Delaware eingereicht wurde, lautet laut 'newsline.com': "Herr Weinstein glaubt, dass sein E-Mail-Konto, der einzige, den er in seiner Zeit als Angestellter der Firma nutzte, Informationen enthält, die ihn entlasten und damit auch das Unternehmen... Herr Weinstein möchte nichts weiter, als Einblick in die Unterlagen zu bekommen, den auch sein Bruder [Bob] hatte, um weiteren Klagen gegen die Firma vorzubeugen."

Kurz zuvor hatte Bob Weinstein den 65-Jährigen aufgefordert, seinen Anteil an der Weinstein Company aufzugeben. Über den Plan seines Bruder, die Kündigung anzufechten, sagt Bob: "Jeder kann tun, was er tun möchte. Ich kann die Entscheidungen anderer Leute nicht kontrollieren. Aber er wurde vom Vorstand gefeuert. Ich bin im Vorstand. Ich habe ihn gefeuert. Er kann das anfechten, aber er wird verlieren. Es ist richtig [dass er Anteile an der Firma hat] und wir suchen nach einem Weg, diese zu durchtrennen. Das geht aber nicht so schnell. Aber wir arbeiten daran."

Harvey Weinstein, einer der Gründer der Weinstein Company, weist seit den ersten Anschuldigungen alle Vorwürfe der sexuellen Belästigung zurück.


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