Harvey Weinstein äußert sich zu den neuen Anschuldigungen von Rose McGowan.

Harvey Weinstein

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Die 'Charmed'-Darstellerin hatte in ihrer neuen Autobiographie 'Brave' neue Details über die Schandtaten des "Monsters", wie sie ihn betitelt, ausgepackt. In dem Enthüllungsbuch wird genau beschrieben, wie der Filmproduzent die Schauspielerin beim Sundance Film Festival 1997 vergewaltigt haben soll.

Weinstein selbst weist alle Vorwürfe von sich. Durch seine Anwälte ließ er verlauten, dass McGowan eine "glatte Lüge" verbreite und mit der ganzen Geschichte lediglich ihr Buch promoten wolle. Nicht nur er, sondern auch zwei andere Zeugen könnten die Behauptungen der 44-Jährigen widerlegen. Dazu gehören laut Weinstein die eigene Managerin von McGowan, der sich die Schauspielerin eigener Aussage zufolge am nächsten Tag anvertraut hat, sowie Ben Affleck, der ebenfalls in den Vorfall eingeweiht wurde. "Heute bezeichnet sie den Vorfall als 'Vergewaltigung', aber 1997 hat sie es ihrer Managerin gegenüber einen 'einvernehmlichen' Sexakt genannt", so Weinstein.

Affleck habe im letzten Juli in einer Email an Weinstein geschrieben: "Sie hat es mir weder erzählt noch habe ich je angenommen, dass sie von irgendjemanden angegriffen wurde. Alle Berichte, die das Gegenteil behaupten, sind falsch. Ich weiß über nichts Bescheid, das Rose getan hat oder behauptet, getan zu haben." Im November dagegen hatte der Hollywood-Star erklärt, dass er McGowan glaube und sie unterstütze.

Die Amerikanerin hat sich auf Twitter bereits zum Statement des Produzenten geäußert. "F*** dich, du verdammter Idiot und Loser aus der Hölle. Du wirst brennen. Du wirst als leerer Sarg enden. Du wirst von der Erde fallen, du Stück Sch***e", ließ sie ihrer Wut freien Lauf.