Harvey Weinstein und seine ehemalige Firma werden von der Stadt New York verklagt.

Harvey Weinstein

Harvey Weinstein

Der Filmmogul hat sich seit einem halben Jahr komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, seit mehrere Schauspielerinnen ihm vorgeworfen hatten, sie sexuell belästigt und missbraucht zu haben. So auch die 'Charmed'-Darstellerin Rose McGowan, die vor wenigen Wochen in ihrer neuen Autobiographie 'Brave' neue Details über die Schandtaten des "Monsters", wie sie ihn betitelt, ausgepackt hat. In dem Enthüllungsbuch wird genau beschrieben, wie der Filmproduzent die Schauspielerin beim Sundance Film Festival 1997 vergewaltigt haben soll. Wie 'The Guardian' jetzt berichtet, soll beim obersten Gericht des Bezirks New York Klage gegen die ehemalige Firma des Produzenten, sowie gegen die Gründer Harvey Weinstein und seinen Bruder Bob eingereicht worden sein. Demnach hätten sie "wiederholt" gegen die Regeln der Stadt verstoßen, indem man Mitarbeiter nicht vor "bösartiger und ausbeuterischer Misshandlung" beschützt habe. Der Anwalt des 65-Jährigen, Ben Brafman, besteht weiterhin auf die Unschuld seines Mandanten und hält die Vorwürfe gegen ihn für "unwürdig".

Vor wenigen Wochen hatte sich allerdings auch Sandeep Rehal zu Wort gemeldet, die 2013 im Alter von 26 Jahren für Weinstein zu arbeiten begann. Zwei Jahre später kündigte sie jedoch, da sie eigenen Aussagen zufolge "einen emotionalen Wendepunkt" erreichte. Laut Dokumenten, die 'The Hollywood Reporter' vorliegen, behauptet Rehal, "gezwungen worden zu sein, in einer um sich greifenden und sexuell akut feindlichen Arbeitsumgebung arbeiten zu müssen". Deshalb hat die Ex-Mitarbeiterin Klage vor Gericht gegen den 65-Jährigen, seinen Bruder Bob, die Weinstein Company und deren Personalchef Frank Gil erhoben. Weinstein selbst bestreitet die Vorwürfe von Rehal und ließ durch einen Sprecher verlauten, dass die Anschuldigungen "nicht wahr" seien.

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