Kevin Spaceys Kollegen reagieren auf die Vorwürfe gegen den Star.

Kevin Spacey

Kevin Spacey

Nachdem der Schauspieler Anthony Rapp ('Star Trek') geäußert hatte, dass der 'House of Cards'-Darsteller ihn im zarten Alter von 14 Jahren bei einer Party sexuell belästigt habe und sich über ihn aufs Bett gelegt habe, steht die Welt von Spacey Kopf. Um sich zu rechtfertigen, warum er als 26-Jähriger einen Teenager angegangen hatte, veröffentlichte er ein Statement, in dem er sich zu seiner Homosexualität bekannte.

Doch das ist der Welt nicht genug. 'Charmed'-Star Rose McGowan war nur einer von vielen Promis, die den 58-Jährigen dafür kritisierten, dass er sich ausgerechnet jetzt outete und so den medialen Fokus auf seine Homosexualität statt auf den Belästigungsskandal lockte. Auf Twitter schrieb sie: "Liebe Medien: Konzentriert euch weiter auf #AnthonyRapp SEID DIE STIMME DES OPFERS. Helft uns, das Spielfeld fair zu halten." Später fügte sie hinzu: "Bye bye, Spacey, auf Wiedersehen. Es ist nun an dir, zu weinen, deshalb müssen wir uns verabschieden."

Auch Comedian Guy Brumun entlarvte Spaceys Strategie: "Der Klassiker, um sich zu outen, ist ein PR-Vorwand, um die Leute davon abzulenken, dass du früher andere sexuell belästigt hast." Schauspieler Billy Eichner erklärte nur: "Dieses Kevin Spacey-Statement. Nein. Absolut nein. Nein." Dieses 'Nein' hob auch Autor Dan Savage hervor: "Es gibt keine entschuldbare Menge an Alkohol, die eine Belästigung eines 14-jährigen Kindes entschuldigt oder erklärt."

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