Jamie Oliver findet, dass sich Legastheniker-Kinder "glücklich" schätzen können.

Jamie Oliver

Jamie Oliver

Der 42-jährige TV-Koch wurde in der Schule als Kind mit "speziellen Bedürfnissen" eingestuft. Seine Lese-Rechtschreib-Schwäche sei sein Schlüssel zum Erfolg gewesen, wie der Brite nun gegenüber 'Radio Times' verrät. Er ist außerdem der Meinung, dass solche Kinder beneidet werden sollten: "Ich glaube ernsthaft, dass wenn jemand dir sagt 'Johnny ist Legastheniker', dann solltest du auf die Knie gehen, dem Kind die Hand schütteln und sagen 'Gut gemacht, du glücklicher glücklicher Junge."

Legasthenie ist eine Sprachstörung, die es dem Betroffenen erschwert, genau und fließend zu lesen. Jamie, der mit seinen Kochbüchern mehr als 128 Millionen Euro verdient hat, ist überzeugt, dass seine Lese-Rechtschreib-Schwäche ihm geholfen hat, das Leben von einer anderen Perspektive zu sehen, sowie einige schwierige Probleme zu lösen: "Wenn ich in einem Meeting bin, sehe ich die Probleme anders und ich gehe mit Dingen anders um. Bei einigen Arbeiten muss man schwitzen und weinen und die Hände schmutzig machen. Ich als Legastheniker mache die Dinge einfach, wenn viel ansteht. Es ist so, als wäre ich ein massiver, zehn Tonnen schwerer Brocken, der den Hügel hinunter rollt."

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