Jay-Z legt seine Erfahrungen mit dem Schwarzsein in Amerika dar.

Jay-Z

Jay-Z

Der weltbekannte Rapper wuchs selbst im Stadtteil Brooklyn in New York auf. Im Interview für die Reihe 'Footnotes for The Story of O. J.' erklärt er, wie schwer es für die dunkelhäutige Bevölkerung ist, sich in die US-Gesellschaft zu integrieren: "Wir schwarzen Leute kommen an einen Ort, an dem wir uns von der restlichen Kultur abkapseln - weil wir nie etwas hatten, was verständlich ist."

Die schwarzen Leute, die es ganz nach oben schaffen, würden sich dann wiederum von der restlichen schwarzen Bevölkerung distanzieren: "O. J. [Simpson] ist an einen Ort gekommen, wo er gesagt hat 'Ich bin nicht schwarz, ich bin O. J.' Wie Tiger Woods, der gedacht hat 'Ich bin über der Kultur.' Diese Person ist geschützt, wenn sie großartig Golf spielt." Im Umkehrschluss gelte: "Wenn sie das nicht tut, dann nehmen sie Bilder von dir, wie du betrunken Auto fährst und stellen dich bloß. Diese Welt verschlingt dich und spuckt dich aus..."

Der Ehemann von Beyoncé analysiert weiter, dass Simpson es zwar "wirklich geschafft habe", aber sein ganzes Vermächtnis einfach so hinter sich gelassen habe: "Er hat einfach alle Brücken hinter sich abgerissen. Jetzt kann sich die nächste Generation ihm nicht anschließen."

YPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/REC-html40/loose.