Jessica Chastain findet, dass auch Hollywood eine Frauenquote einführen sollte.

Jessica Chastain

Jessica Chastain

Die Schauspielerin ist der Meinung, dass immer noch zu wenige Frauen hinter der Kamera stehen und hat sich daher geschworen, jährlich mindestens mit einer Regisseurin zusammenarbeiten zu wollen. Gleichzeitig hofft die 40-Jährige, dass sich mehrere Stars ein Beispiel an ihr nehmen und es ihr gleich tun. Sie sagt: "Justin Trudeau, der kanadische Premierminister, hat die Hälfte seines Kabinetts mit Frauen besetzt. Als er gefragt wurde, warum das so sei, antwortete er, weil es 2015 sei. Oder auch der Drehbuchschreiber und Produzent Ryan Murphy, 50 Prozent seiner Regisseure sind auch Frauen."

Aber nicht nur Frauen, auch andere Minderheiten müssen laut Jessica mehr Rollen übernehmen. Dem Magazin 'Grazia' erklärt sie: "Ich möchte Filme über asiatisch-amerikanische Schauspieler, ich möchte einen Film von einer indigenen Frau sehen. Sie werden wirklich am meisten ignoriert." Früher habe sie sich nicht getraut, Sexismus anzusprechen, heute sei das anders. Die 'Zero Dark Thirty'-Darstellerin schildert weiter: "Als ich anfing zu arbeiten, konnte ich sehen, dass es anderen genau so ging. Ich fand, dass ich sagen musste: 'Das ist nicht gut, tu das nicht.'