Johnny Depp muss sich mit einer Anklage seiner zwei früheren Bodyguards herumschlagen.

Johnny Depp

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Eugene Arreola und Miguel Sanchez beschuldigen den Hollywood-Star, ihre zahlreichen Überstunden nie bezahlt zu haben und ihnen unzumutbare Aufgaben gegeben zu haben. Ab 2016 habe eine wahre "Abwärtsspirale" begonnen und die Leibwächter hätten sich in "Situationen wiedergefunden, die mehr als die normale Erwartung an einen Bodyguard erforderten." So soll es in der Klage laut 'Daily Mail' heißen, dass Arreola und Sanchez "mehrmals beauftragt wurden, Fahrzeuge zu fahren, die illegale Substanzen enthielten".

Außerdem soll ihre Hauptaufgabe darin bestanden haben, Depp "in der Öffentlichkeit vor sich selbst und seinen Lastern zu schützen", wodurch sie eher zu "Betreuern" geworden seien. Die "unsicheren Zustände und Situationen" in ihrem Arbeitsumfeld habe die Bodyguards schließlich dazu getrieben, "stressbedingte Verletzungen" zu erleiden.

Obwohl sie Depps Angestellte waren, seien ihnen nie Mahlzeiten oder Pausen zugestanden worden, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Klage richtet sich auch unmittelbar gegen Leonard Damian, dem Leiter von Depps privatem Security-Team, der seine Pflichten als Betreuer stark vernachlässigt habe. Gegenüber dem Schauspieler schlagen die Leibwächter letztlich versöhnliche Töne an: "[Arreola and Sanchez] wurden dazu gezwungen, ihre Jobs zu verlassen, obwohl sie behaupteten, dass sie sich mit vielen Kollegen gut verstanden und Johnny Depp nicht böse gesinnt sind."


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