Kathy Griffin muss sich immer noch mit Todesdrohungen aufgrund ihres kontroversen Donald Trump-Fotoshootings herumschlagen.

Kathy Griffin

Kathy Griffin

Im letzten Mai sorgte die Komikerin für große Furore, als sie ein Bild von sich aufnehmen ließ, in dem sie den blutenden Kopf des US-Präsidenten in den Händen hält. Der öffentliche Aufruhr in der amerikanischen Gesellschaft war groß, auch Promis wie Debra Messing und Anderson Cooper kritisierten die Aktion der Schauspielerin. Griffin geriet sogar ins Visier des Secret Service, wurde im Juli jedoch entlastet.

Weitreichender waren dagegen die Folgen für ihre Karriere. Die 57-Jährige verlor eine Reihe von Jobs und durfte einige Auftritte nicht absolvieren, da die Veranstalter aufgrund der Todesdrohungen gegen sie besorgt waren und das FBI ein Attentat auf sie nicht ausschloss. "Es gibt einen Stapel, von dem wir denken, dass er harmlos ist. Und einen Stapel, der bedenklich ist", schlüsselt Griffin die gefährliche Situation gegenüber 'The Hollywood Reporter' auf. "Und dann gibt es einen Stapel, von dem das FBI sagt, dass du sie in einen Ziploc-Beutel tust und ihnen gibst. Das ist jetzt mein Leben." Übel nimmt die Comedienne den Veranstaltern ihre Entscheidung deshalb nicht: "Ich gebe den Theaterveranstaltern keine Schuld. Das sind Theater, in denen normal 'Mamma Mia!' oder 'Stomp' aufgeführt wird und plötzlich bekommen sie Anrufe, in denen gesagt wird, dass sie 'sie live auf der Bühne erschießen werden'." Das sei die häufigste Drohung gewesen. "Und das sie 'meinen Kopf abschneiden und ihn meine M*** hochschieben", fügt sie hinzu.

Als Folge des Vorfalls wurde Griffin zur Ausgestoßenen in ihrem eigenen Land und verlegte ihre Arbeit größtenteils ins Ausland. Frustriert gesteht sie: "Ich habe kein Verbrechen begangen. Ich habe niemanden vergewaltigt. Ich habe niemanden angegriffen. Ich bin nicht unter Alkohol- und Drogenmissbrauch gefahren. Ich meine, mein Gott, es gibt Promis, die verdammt nochmal Leute töten."