Kevin Spaceys Serie wird nach fünf Jahren eingestellt.

Kevin Spacey

Kevin Spacey

Nachdem der Schauspieler Anthony Rapp ('Star Trek') geäußert hatte, dass der 'House of Cards'-Darsteller ihn im zarten Alter von 14 Jahren bei einer Party sexuell belästigt habe und sich über ihn aufs Bett gelegt habe, steht die Welt von Spacey Kopf. Wie es nun scheint, wird es auch karrieretechnisch für den Schauspieler erst einmal bergab gehen. Denn wie Netflix gegenüber 'Bild' bestätigte, wird Spaceys Erfolgsserie 'House of Cards' eingestellt und so mit der sechsten Staffel im kommenden Jahr enden. Allerdings sei die Entscheidung über das Serien-Aus bereits vor einigen Monaten gefallen und die Dreharbeiten für die neue Staffel sollen bereits laufen. Laut 'Deadline Hollywood' soll jedoch auch ein geplanter Film mit Spacey in der Hauptrolle verworfen worden sein. Scheint also, als seien die besten Tage des Kevin Spacey bereits vergangen. Denn nachdem der Schauspieler ein Statement veröffentlicht hatte, in dem er sich zu seiner Homosexualität bekannte, kritisierten viele Promis den 58-Jährigen dafür, dass er sich ausgerechnet jetzt outete und so den medialen Fokus auf seine Homosexualität statt auf den Belästigungsskandal lockte.

Auf Twitter schrieb 'Charmed'-Star Rose McGowan: "Liebe Medien: Konzentriert euch weiter auf #AnthonyRapp SEID DIE STIMME DES OPFERS. Helft uns, das Spielfeld fair zu halten." Später fügte sie hinzu: "Bye bye, Spacey, auf Wiedersehen. Es ist nun an dir, zu weinen, deshalb müssen wir uns verabschieden." Auch Comedian Guy Brumun entlarvte Spaceys Strategie: "Der Klassiker, um sich zu outen, ist ein PR-Vorwand, um die Leute davon abzulenken, dass du früher andere sexuell belästigt hast." Schauspieler Billy Eichner erklärte nur: "Dieses Kevin Spacey-Statement. Nein. Absolut nein. Nein." Dieses 'Nein' hob auch Autor Dan Savage hervor: "Es gibt keine entschuldbare Menge an Alkohol, die eine Belästigung eines 14-jährigen Kindes entschuldigt oder erklärt."