Kristian Nairn weinte, als er von dem Schicksal seines 'Game of Thrones'-Charakters Hodor in Staffel 6 erfuhr.

Kristian Nairn

Kristian Nairn

Der 41-Jährige stellte in 23 Folgen der Fantasy-Serie den wortkargen Giganten dar, der nur seinen eigenen Namen wiederholen kann, bevor sein Alter-Ego zum Ende hin von den weißen Wanderern auseinandergerissen wurde.

Im Interview mit 'BANG Showbiz' erklärt der Schauspieler: "Um ehrlich zu sein, habe ich geweint. Ich schätze den epischen Moment vollkommen, der durch Hodors Tod entstand und ich war eigentlich auch damit zufrieden, wie sich alles ergeben hat. Es war trotzdem ein bittersüßer Moment, da ich realisierte, dass mein Engagement in der Show langsam zum Ende kam."

Die letzten Tage am Set der erfolgreichen Serie empfand der Nordire als eine große Herausforderung, sowohl emotional als auch körperlich, wie er weiter schildert: "Ich erinnere mich genau, weil es um meinen Geburtstag herum war. Es war hart [...] Physisch, weil ich eine Tür festhalten musste, trotz des Windes, der in mein Gesicht blies, während ich gegen eine andere Tür drücken musste, gegen die auf der anderen Seite acht Menschen drückten. Emotional war es aber besonders hart, weil ich eine ziemlich enge Beziehung zu den anderen Darstellern aufbaute, während wir zusammen für 'Game of Thrones' arbeiteten. Ich war nie gut darin, 'Auf Wiedersehen' zu sagen."

Nach seinem Ausstieg möchte der Schauspieler seine Karriere nun in eine andere Richtung verfolgen: "Ich denke, ich werde mich auf meine DJ-Karriere fokussieren, Musik schreiben und weiter mit 'Rave of Thrones' touren."