Madonna überraschte auf der Met-Gala mit einer Performance von 'Like a Prayer'.

Madonna auf der Met-Gala

Madonna auf der Met-Gala

Der 59-jährige Popstar schaffte es mit dem Hit 1989 nach ganz oben und performte den beliebten Song letzten Montag (07. Mai) auf der Benefizveranstaltung in New York City mit großem Staraufgebot. Das Thema dieses Jahr lautete 'Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination' und alles drehte sich um Religion. 'Like a Prayer' markierte einen Wendepunkt in der Karriere von Madonna, da ihre Musik damit erwachsen geworden ist. Der Song zählt außerdem zu ihren größten Hits und sorgte für Aufsehen und Kritik. Der 'La Isla Bonita'-Interpretin wird Blasphemie vorgeworfen, da sie in ihrem Musikvideo christliche Bildsprache verwendet. Trotz dessen entschied sich die Sängerin aber dazu, 'Like a Prayer' und ein Cover von Leonard Cohens 'Hallelujah' im Metropolitan Museum of Art zu performen. Unterstützt wurde sie dabei von einer Gruppe Background-Tänzern in braunen Roben, die an Mönche erinnern sollten.

Madonna selbst wurde katholisch erzogen und ließ ein tiefes Gefühl von Schuld in ihrem Inneren zurück. Sie berichtete zuvor in einem Interview mit dem 'Rolling Stone': "Einmal katholisch, immer katholisch! Also wenn es um deine Schuldgefühle, Reue und Sünden geht. Manchmal bin ich voll von Schuld, wenn es sich so gehört und das kommt von meiner katholischen Erziehung." Es ist ihr fast unmöglich, sich der Religiösität zu entziehen. "Im Katholizismus bist du als Sünder geboren und du bleibst für alle Zeit ein Sünder. Egal, wie sehr du versuchst, dem zu entkommen, die Sünde ist immer bei dir", so die Pop-Ikone gegenüber dem Magazin.