Marc Jacobs

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Marc Jacobs wehrt sich gegen die Kritik.

Nachdem der Designer am Donnerstag (15. September) seine Models bei der 'New York Fashion Week' mit bunten Rastalocken über den Laufsteg schickte, hagelte es böse Kommentare in der Netzwelt. Der Vorwurf: Der 53-Jährige habe seine überwiegend weißen Models wie Bella und Gigi Hadid mit einer Frisur ausgestattet, die eigentlich eher typisch für die schwarze Bevölkerungsgruppe sei. "Wieso konnte Marc Jacobs nicht einfach schwarze Models mit echten Dreadlocks engagieren, ist das wirklich so schwer?", schrieb etwa ein User auf Twitter, während ein anderer formulierte: "Warum denkt Marc Jacobs, dass es okay ist, einen Haufen weißer Models zu verpflichten, die dann mit falschen Rastalocken für ihn modeln..."

Dagegen wehrte sich der Künstler nun. Auf seinem Instagram-Account antwortete er zwei Followern mit folgender Nachricht: "Alle, die jetzt 'kulturelle Aneignung' oder irgendeinen anderen Bockmist darüber schreien, wie irgendeine Rasse oder Hautfarbe ihr Haar auf eine spezielle Art und Weise trägt - witzig, dass ihre keine farbigen Frauen dafür kritisiert, wenn sie ihre Haare glätten. Ich respektiere Menschen und bin von ihrem Aussehen inspiriert, ich sehe keine Hautfarben oder Rassen - ich sehe Menschen. Es tut mir leid, dass so viele von euch so engstirnig sind. Liebe ist die Antwort." Er habe sich von der "Rave-Kultur, der Mode der 1980er Jahre in London und japanischen Harajuku-Mädchen" Inspirationen geholt. Ob er den Kern der Kritik jedoch verstanden hat, bleibt fraglich.

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