Marilyn Manson glaubt, die Verbindung zu den Columbine-Attentätern hätte seiner Karriere geschadet.

Marilyn Manson

Marilyn Manson

Der 48-Jährige hatte in den 90er Jahren eine steile Musikkarriere hingelegt, allerdings war 1999 damit Schluss. Zwei Schüler der Columbine-Highschool in Colorado erschossen zwölf Schüler, einen Lehrer und anschließend sich selbst. Angeblich waren die beiden Fans von Manson und so wurde dieser in den Augen der Öffentlichkeit schnell zur persona non grata. Gegenüber dem 'Guardian' sprach der Schock-Rocker nun über diese Zeit und über sein neues Album: "Gebt ihnen Geld und lasst sie ihre eigenen Entscheidungen fällen: Waffen oder Alben. Wenn Klebold und Harris (die Attentäter) sich nur meine Alben gekauft hätten, wären sie besser dran gewesen. Gewisse Menschen geben mir die Schuld an Vorfällen in Schulen - meine Verkaufszahlen sind niedrig, und hoffentlich schießen sie nach diesem Album wieder in die Höhe. Aber ehrlich gesagt hat die Columbine-Ära meine Karriere zerstört." In der Dokumentation 'Bowling For Columbine' hatte der Rocker 2002 auf die Frage von Michael Moore, was er den Attentätern sagen würde, wenn sie hier wären, geantwortet: "Ich würde kein einziges Wort zu ihnen sagen. Ich würde mir anhören, was sie zu sagen haben, denn das hat niemand getan."

Die neue Platte 'Heaven Upside Down' erscheint am 6. Oktober, ab November ist er im Rahmen der 'Heaven Upside Down'-Tour auch in Europa unterwegs, dreimal davon in Deutschland.


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