Meadow Walker hat einen Rechtsstreit mit dem Autokonzern Porsche beigelegt, nachdem ihr Vater nun schon vier Jahre tot ist.

Paul Walker

Paul Walker

Die Tochter des Schauspielers Paul Walker, der in einem Autounfall im November 2013 gestorben war, hat nun die Klage gegen die Firma Porsche beigelegt. Der verheerende Unfall ereignete sich in dem Porschemodell Carrera GT, der von Roger Rodas, der ebenfalls infolgedessen starb, gefahren wurde. Vier Jahre nach dem tragischen Unfall ist der Streit um den ehemaligen 'Fast and the Furious'-Star nun entschieden.

Laut Dokumenten, die von 'Blast' veröffentlicht wurden, hat Meadow am 16. Oktober eine Vereinbarung erreicht, in der beide Parteien das Verfahren einstellen. Die genauen Bedingungen seien vertraulich. 2015 hatte sie die Firma verklagt und behauptet, ihr Vater habe den Unfall eigentlich überlebt, sei dann aber bei lebendigem Leib im Auto verbrannt, da er sich nicht vom Sicherheitsgurt befreien konnte. Die Klage beinhaltete auch, dass Porsche anscheinend wusste, dass es mit dem Model Carrera GT Stabilitäts- und Kontrollprobleme gäbe. Außerdem geht aus den veröffentlichten Papieren hervor, dass auch Pauls Vater, Paul William Walker III, eine separate Klage gegen den Konzern erhoben habe.

Da das Gericht 2016 herausfand, dass der Fahrer Rodas teilweise Schuld an dem Unfall trug, erhielt Meadow im April desselben Jahres eine Summe in Höhe von 10 Millionen US-Dollar von Rodas' Unternehmen. Rodas soll vor dem Unfall die Kontrolle über das Auto verloren haben, da es zwischen 130 km/h und 150 km/h schnell fuhr. Es sei dann von der Straße abgekommen, habe eine Straßenlaterne und zwei Bäume gerammt und sei daraufhin in Flammen aufgegangen.


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