Noel Gallagher fährt seit den Terrorangriffen in London nur noch mit einem mulmigen Gefühl im Bauch U-Bahn.

Noel Gallagher

Noel Gallagher

Ganz Großbritannien ist seit den letzten Anschlägen in höchster Alarmbereitschaft. Die Willkürlichkeit und Kaltblütigkeit der Attentäter bereitet auch dem eigentlich so taffen ehemaligen Oasis-Gitarristen Angst. "Unsere Regierung scheint machtlos dabei zu sein, diesen Sch**ß zu stoppen. Ich habe Kinder, die in London aufwachsen und sie nehmen die Tube, ich nehme die Tube - wir nehmen alle öffentliche Verkehrsmittel, weil ich nicht Autofahren kann", offenbart der Sänger. "Und dann gibt es Bomber, die frei in dieser verdammten Stadt umherwandern und die Regierung, sowie die davor und die danach, sind machtlos wegen irgendeinem Hippie-Ideal über den religiösen Glauben von Leuten."

Im September trat der Star beim We Are Manchester-Benefizkonzert auf. Dort performte er den Oasis-Hit 'Don't Look Back In Anger', der zum emotionalen Höhepunkt der Show wurde. Im Interview mit 'Rolling Stone' spricht der Musiker über den bedeutenden Moment: "[Der Song] war bereits eine riesige Hymne, bevor dieser Sch**ß islamische Schläger diese Bombe in die Arena gebracht hat. Als ich es beim Manchester-Konzert sang, hat ein kleiner Teil von mir mit 'Verdammt, wow' reagiert, aber ein größerer Teil von mir hat gedacht, 'Ich wünschte, das wäre einfach nie passiert'." Denn auch wenn das Lied nun zu einem Symbol der Hoffnung und des Zusammenhaltes geworden ist, so wünsche sich Noel, dass "der Song einfach so geblieben wäre, wie er war."

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