Noel Gallagher gesteht, vor seinem Auftritt beim 'We Are Manchester'-Benefizkonzert furchtbar nervös gewesen zu sein.

Noel Gallagher

Noel Gallagher

Der frühere Oasis-Gitarrist war der Headliner des Events am Samstagabend (9. September) in der Manchester Arena. Diese war seit der Terrorattacke bei einem Ariana Grande-Konzert im Mai geschlossen gewesen. Wie Noel schildert, hatte er jedoch schreckliche Angst vor dem Gig und fürchtete bereits, dass seine Nerven mit ihm durchgehen würden. "Als es näher und näher rückte, dachte ich 'Ich hoffe, dass ich es durchziehen kann, weil es eine emotionale Sache ist'", beschreibt der 50-Jährige sein Herzflattern. Nochmal verstärkt wurde dies durch die Tatsache, dass Manchester seine Heimatstadt ist.

In der 'Music Breakfast Show' von 'BBC Radio 6' verrät der Star, dass die Performance von 'Don't Look Back In Anger' eine der emotionalsten Momente seines Lebens gewesen sei: "Es war das erste Mal, dass ich nervös war, auf die Bühne zu treten, und zwar wegen dem, was mit dem Song nach dem Bombenangriff passiert ist - er wurde zur einer Art Hymne des Widerstands." Ehrfürchtig beschreibt er diesen Moment: "Wie sich die Leute in den Minuten der Stille zusammengeschart haben, während ich es live in den Nachrichten gesehen habe und ziemlich sprachlos zurückgelassen wurde..." Musik habe nämlich eine heilende Kraft: "Wenn es eine Schweigeminute wegen einer Sache gibt, die so schrecklich war, dass die Leute in ihren eigenen Gedanken und [der] Stille gefangen sind, und ein Mädchen die Stille dann durchbricht und dieses Lied singt und jeder miteinstimmt und alle in diesem Moment zusammen sind - dann ist Musik wirklich wichtig."

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