Olly Alexander ging an seiner Schule durch die Hölle, nur weil er schwul war.

Olly Alexander

Olly Alexander

Der Years & Years-Frontmann gehört heute zu einem weltweit gefeierten Musiker, doch früher litt er unerträglich unter dem Mobbing seiner Mitschüler. "Die Schule war kein erfreulicher Ort", gesteht er. "Ich wurde auf zweierlei Arten gemobbt. Einerseits durch Worte - ich wurde 'Schwuchtel' oder 'Tunte' genannt, wurde schikaniert." Das Wort 'schwul' sei nämlich immer noch für viele negativ behaftet. Doch damit nicht genug: "Es gab auch eine körperliche Seite - ich geriet in ein paar Kämpfe."

Weiter offenbart der talentierte Künstler gegenüber der Zeitung 'Evening Standard': "Es war so hart damals. Ich habe mich so gefühlt, als würde ich verrückt werden. Ich habe mit niemandem darüber geredet, wie ich mich gefühlt habe." Stattdessen habe er alles niedergeschrieben. "Alles hat sich hoffnungslos angefühlt." Um damit klar zukommen, habe der 'Desire'-Hitmacher bulimische Anfälle entwickelt und sich selbst Verletzungen zugefügt. "Mich selbst zu ritzen war eine Methode, um damit klarzukommen. Ich war an einem wirklich dunklem Ort. Es ist wirklich schwierig für mich, darüber zu reden."