Ozzy Osbourne spricht über seine versäumten Vaterpflichten.

Ozzy Osbourne

Ozzy Osbourne

Der Black Sabbath-Musiker machte es seiner Familie nie wirklich leicht. Seine Frau Sharon musste nicht nur unter seinen zahlreichen Affären leiden, sondern auch unter der Tatsache, dass er seinen Kindern kein wirklicher Vater war - ganz im Gegenteil. So gesteht er: "Ich war viel weniger ein Vater als vielmehr ein zusätzliches säumiges Kind." Seine eigenen Sprösslinge hätten stark unter seinen Versäumnissen gelitten: "Ich hatte eines Tages einen Streit mit meinem Sohn [Jack] und ich fragte ihn 'Was zur Hölle wolltest du denn je in deinem Leben haben?' Und er meinte 'Einen Vater.' Das hat mich mit voller Wucht getroffen. Ich habe auf der Stelle zu ihm gesagt 'Jack, es tut mir so verdammt leid.' Mein Ego hat sich in den Vordergrund gespielt."

Dass ihn seine Alkohol- und Drogensucht zu einem so schlechten Menschen machte, bereut der 68-Jährige heute zutiefst: "Ich dachte, dass ich das Recht hatte, zu sein, wer immer ich sein wollte. Aber das läuft nicht so, denn wenn du jemanden zur Welt bringst, dann hast du eine Verantwortung." Gegenüber dem 'Rolling Stone'-Magazin zeigt sich der Künstler zutiefst beeindruckt von seiner 64-jährigen Partnerin, da sie ihren Kindern Mutter und Vater zur selben Zeit war. Er dagegen habe die ganze Zeit in einer "Bar auf dem Flur gelegen", worauf er "nicht stolz" sei. "Aber dass ich jetzt nüchtern bin, gibt ihnen das Gefühl, dass ich bleibe. Meine Beziehung zu meinen Kindern ist jetzt super", fügt der Star hinzu.