Reese Witherspoon betrachtet es als ihre Pflicht, sich für Frauen auf der ganzen Welt einzusetzen.

Reese Witherspoon

Reese Witherspoon

Die Oscargewinnerin ist eine der einflussreichsten Stimmen hinter der Time's Up-Kampagne, die sexuelle Belästigung bekämpfen will. Sie selbst wurde im Alter von 16 Jahren zum Opfer und sieht es daher als persönliche Mission, für eine gerechtere Gesellschaft zu kämpfen. "Ich fühle einen kompletten Wandel, ein Bewusstsein der Leute, die so lange stumm waren, endlich vorzutreten und zu sprechen, auch wenn ihre Stimmen zittern, genau wie es meine getan hat, als ich meine Geschichte erzählt habe", erklärt die 41-Jährige. Zugleich fordert sie: "Die weiblichen Leiter in jeder Industrie müssen sich einsetzen für all jene, die keine Stimme haben und stumm sind. Wir müssen uns mehr bemühen, eine ausgewogenere Kultur mit weiblichen und schwarzen Anführern zu kreieren." Dies sei einfach "zutiefst überfällig".

Die Blondine offenbart weiter, dass sie nicht besonders überrascht von dem Sexskandal in Hollywood war, der durch die Weinstein-Enthüllungen aufgedeckt wurde. "Traurigerweise finde ich nichts davon schockierend. Frauen haben diese Geschichten im Wohnzimmer und im Büro geteilt, seit ich im Berufsleben bin", so Witherspoon. Viel "unglaublicher" finde sie die Tatsache, dass nun die Medien und die ganze Welt ihnen Glauben schenken und zuhören würden. Dem amerikanischen 'Marie Claire'-Magazin berichtet die Darstellerin: "Ich war vor allem berührt von den Frauen der Ford Motor Company, die ihre Geschichten über Belästigung und Missbrauch erzählt haben und von den Frauen in meiner eigenen Industrie, die ihre Geschichten so mutig geteilt haben, obwohl sie nichts zu gewinnen hatten."

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