Ricky Gervais kritisiert Menschen, die ihre Religion als Ausrede für Tierquälerei benutzen.

Ricky Gervais

Ricky Gervais

Für den 56-jährigen Komödiant, der sich seit Jahren für Tierschutz engagiert, ist Tierquälerei auf jedweder Ebene "falsch". Nun hat er Menschen angegriffen, die das Ausnutzen unschuldiger Kreaturen mit Behauptungen verteidigen, es sei aufgrund des Glaubens akzeptabel. Über seinen Twitter-Account ließ er am Dienstag (03. April) verlauten: "Tierquälerei ist falsch. 'Aber, es ist eine Tradition' rechtfertigt sie nicht, 'Es ist Teil meiner Religion' rechtfertigt sie nicht, 'Es ist meine Art zu leben' rechtfertigt sie nicht, und 'Menschen sind wichtiger' rechtfertigt sie auch nicht. Wisst ihr warum? Weil sie einfach falsch ist."

Gervais nutzt seine Social Media-Kanäle häufig, um seine Liebe zu Tieren auszudrücken und gab kürzlich zu, sein ganzes Erbe Tierschutzorganisationen vermachen zu wollen. Er schrieb in seinem Tweet weiter: "Ich wollte all mein Vermögen nach meinem Tod Tierschutzorganisationen vermachen. Aber ich habe mich entschieden, es schon vor meinem Tod zu machen, damit ich all das Jammern mitbekomme."

Es wird nicht das erste Mal sein, dass der Komiker, der von PETA aufgrund seines Engagements gegen Tiermissbrauch zur Person des Jahres gewählt wurde, etwas einer Tierschutzorganisation gespendet hat. Vor zwei Jahren spendete er beispielsweise eine unterschriebene Akustikgitarre, um Geld für das Story Book Farm Primaten-Tierheim in Ontario, Kanada zu sammeln.

Gervais Einsatz für Tiere hört bei Spenden allerdings nicht auf. Er spricht sich auch gegen das Jagen von Füchsen und Bullenkämpfe aus und schrieb einmal einen Brief an den damaligen britischen Premierminister Gordon Brown. Darin forderte er ihn auf, die Verwendung von Schwarzbärenfell für die Kopfbedeckung der Beefeater zu verbieten.