Im Fall Polanski bleiben die Richter aus den USA hart.

Roman Polanski

Roman Polanski

Der Regisseur war vor 40 Jahren aus Amerika geflohen, um der hohen Strafe für die Vergewaltigung einer 13-Jährigen zu entgehen. Nun lehnte ein Richter das Gesuch des Filmemachers ab, das geht aus einem Bericht des Gerichts in Los Angeles hervor. Am 20. März erklärte Polanskis Anwalt, dass sein Mandant den Fall beilegen wolle und auch gern wieder in die USA reisen würde. Schließlich habe Polanski bereits 1978 eine Strafe in den USA abgesessen, 2009 und 2010 habe er Monate in Hausarrest in der Schweiz verbracht.

1977 gab der Regisseur den Missbrauch einer 13-Jährigen zu und verbrachte 42 Tage unter psychischer Beobachtung. Im Gegenzug für das Geständnis sollte es keine Haftstrafe geben. Allerdings zweifelte man an dem Deal und so floh er in letzter Sekunde nach Frankreich.

Polanski bekam nun keine Garantie dafür, dass er in den USA zu keiner weiteren Haftstrafe verurteilt werde, der Richter verweigerte sogar eine Angabe zu dem Sachverhalt. In Polen geht man derweil sanfter mit dem Filmemacher um, so wurde im Oktober die von den USA beantragte Auslieferung abgelehnt. Das Opfer betonte in der Öffentlichkeit immer wieder, dass es Polanski verziehen habe und mit dem Fall endlich abschließen wolle.

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