Rose McGowan behauptet, dass sie für ihr Schweigen bezüglich Harvey Weinstein umgerechnet 860.000 Euro angeboten bekam.

Rose McGowan

Rose McGowan

Die ehemalige 'Charmed'-Schönheit, die aussagte, dass der 65-jährige Filmemacher sie vergewaltigte, äußert nun, dass ihr die enorme Summe von einem Freund Weinsteins nahegelegt wurde. Zuerst wollte sie den Betrag auf mehrere Millionen Euro anheben, entschied aber dann letztendlich, das Angebot gänzlich abzulehnen und nicht für ihr Schweigen zu bezahlen. So berichtet die Schauspielerin gegenüber der 'New York Times'-Zeitung: "Ich hatte all diese Leute [...], die mir sagten, das Geld zu nehmen, damit ich meine Kunst finanzieren kann. Ich nahm an, dass ich ihn wahrscheinlich auf drei [Millionen] bekommen hätte. Aber ich dachte nur, 'Ekelhaft, du bist widerwärtig, ich möchte dein Geld nicht, das würde mich widerwärtig fühlen lassen.'"

Diese Aussage kommt, nachdem die 44-Jährige bereits zugab, dass ihr der Medienrummel um den Fall Harvey Weinstein sehr zu schaffen macht. Sie selbst habe nämlich "20 Jahre lang stillgehalten" und musste so einiges über sich ergehen lassen. Nun sehe sie das Gesicht des "Monsters" überall. McGowan betrachte die Entwicklung im Fall der sexuellen Vergehen und die Bloßstellung des Regisseurs aber als Zeit, "aufzustehen" und "mutig zu sein." Seit die Taten Weinsteins ans Licht kamen, erfuhr er bereits so manche harte Konsequenzen, darunter die Entlassung aus seiner eigenen Firma, das Ende seiner Ehe mit Georgina Chapman und den Verlust verschiedener Mitgliedschaften.

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