Rose McGowan

Rose McGowan

Rose McGowan drängt Hollywood zu mehr Mut.

Die Schauspielerin hat letzte Woche verraten, dass sie von einem Studio-Boss vergewaltigt wurde. Dieser Vorfall soll ein offenes Geheimnis gewesen sein. Die 43-Jährige hat nun die Autoritätspersonen Hollywoods aufgefordert, nicht weiter mit diesen "Raubtieren" zu arbeiten und "Soziopathen zu belohnen". Auf ihre eigene Geschichte geht sie nicht genauer ein.

In einigen Posts auf Twitter schreibt der 'Charmed'-Star: "Dies richtet sich an die Frauen und Männer in der Entertainment-Industrie, die genau wissen, über wen und was ich hier spreche. Arbeitet nicht mit diesen Straftätern zusammen oder ihr seid nicht besser als sie. Ihr seid für eure Handlungen selbst verantwortlich. Jedes Mal, wenn ihr dieses schreckliche Verhalten durchgehen lasst, leistet ihr Beihilfe zu einer Straftat." Der Star fragt auch, wie viele Geschichten noch gehört werden müssen, bevor das Richtige getan wird. "Die Feiglinge, die das geschehen lassen, haben eine verdorbene Seele. Aber ich weiß, dass ihr besser sein könnt. Also befreit euch aus den Fesseln der Geheimnisse."

Rose hatte letzte Woche im Rahmen der '#WhyWomanDontReport' (auf Deutsch: 'Warum Frauen nicht Anzeige erstatten') auf Twitter offen über die Vergewaltigung geschrieben: "Die Anwältin sagte, wegen einer Sexszene in einem Film würde ich nie vor Gericht gewinnen. Es war ein offenes Geheimnis in den Medien und während es mich beschämte, wurde meinem Vergewaltiger geschmeichelt. Es ist Zeit für ein wenig verdammte Ehrlichkeit in der Welt."

Die '#WhyWomanDontReport'-Kampagne kursiert im Internet wegen unangebrachter sexueller Äußerungen und Handlungen von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump und soll mehr Bewusstsein dafür schaffen, warum Frauen nach Vergewaltigungen so oft schweigen.