Rose McGowan findet es schwer, jeden Tag Berichte über Harvey Weinstein sehen zu müssen.

Rose McGowan

Rose McGowan

Die 'Charmed'-Darstellerin hatte den gefallenen Filmproduzenten der Vergewaltigung beschuldigt und nach und nach kamen immer mehr hässliche Geschichten über ihn an die Öffentlichkeit. Deshalb wurde er auch von seiner eigenen Firma, der Weinstein Company, gefeuert und von seiner Frau Georgina Chapman verlassen.

Für McGowan zwar eine logische Folge, doch leicht ist Weinsteins ständige Präsenz in den Medien für sie nicht: "Es war verrückt, was für einen Wirbel das alles ausgelöst hat. Das Gesicht des Monsters war überall, es war mein Albtraum." Bei der Women's Convention in Detroit am Freitag (27. Oktober) erklärte die 44-Jährige jedoch, dass sie niemals mehr schweigen wird: "Ich wurde 20 Jahre lang zum Schweigen gebracht. Ich wurde als Schlampe beschimpft. Ich wurde belästigt. Ich wurde verleumdet und wisst ihr was? Ich bin genau wie ihr. Was mir abseits der Kamera passiert ist, passiert uns allen in der Gesellschaft und es kann und darf so nicht weitergehen..." Die Schauspielerin verspricht: "Niemand wird mehr verletzt werden. Es ist an der Zeit, sich zu erheben. Es ist an der Zeit, mutig zu sein."

Ihr Publikum fordert sie auf: "Es ist genug. Benennt es. Werft Schande darauf. Sprecht offen darüber. Es ist Zeit, das Haus aufzuräumen!" Angesichts "unaussprechbarer Handlungen" blicke man "von einem Monster zum anderen." Sie fügte hinzu: "Sie sind alle gleich. Und sie müssen sterben." Was man gerade in Hollywood sehe, sei ein Spiegelbild für den mangelhaften Zustand auf der ganzen Welt. Außerdem kritisierte der Star die fehlende Diversität in der Branche: "Alles wird durch die Directors Guild of America erzählt, die zu 96 Prozent männlich ist. Uns wird eine Sichtweise gegeben und ich kenne die Männer hinter dieser Sicht."

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