Rose McGowan erhebt schwere Vorwürfe gegen den nächsten Hollywood-Mogul.

Rose McGowan

Rose McGowan

Die 44Jährige hatte im Oktober 2017 die 'Me too'-Debatte mit ihren Enthüllungen über Harvey Weinstein angeheizt. In einer TV-Show verriet sie nun gegenüber Journalist und Moderator Ronan Farrow, dass sie als 15-Jährige vergewaltigt wurde. Angeblich soll es ebenfalls ein einflussreicher Mann in Hollywood gewesen sein, den Namen nannte McGowan nicht. Angeblich habe der Täter für Weinstein gearbeitet und gewann bereits Oscars. Die Tat schilderte sie folgendermaßen: "Er nahm mich mit nach Hause, zeigte mir einen Soft-Porno. Dann hatte er Sex mit mir." Lange habe sie nicht realisieren können, dass es eine Vergewaltigung war: "Ich fand ihn immer sehr attraktiv. Nicht unbedingt an dem Tag. Aber generell fühlte ich mich zu ihm hingezogen. Deshalb habe ich es auch immer als sexuelle Erfahrung abgetan."

Harvey Weinstein unterdessen wurde von zahlreichen Frauen beschuldigt, sie sexuell belästigt zu haben. Bei einer der ersten Frauen, die Weinstein öffentlich beschuldigt hat, handelt es sich um die 44-jährige McGowan, die dem Produzenten Vergewaltigung vorwirft. Die Schauspielerin ist überzeugt, dass ihre Aussage entscheidend für die Aufdeckung des Missbrauchsskandals war. Zur gleichen Zeit haben Weinsteins Anwälte ein Statement veröffentlicht, in dem McGowans Vergewaltigungsvorwürfe als "große Lüge" bezeichnet werden.