Ryan Gosling stellte sich beim Dreh von 'Blade Runner: 2049' vor, von Harrison Ford bei der Arbeit beobachtet zu werden, um besser zu schauspielern.

Ryan Gosling

Ryan Gosling

Die beiden spielen in der Science-Fiction-Fortsetzung des Klassikers aus den 80ern von Sir Ridley Scott die Hauptrollen LAPD-Officer K (Gosling) und Rick Deckard (Ford). Regisseur Denis Villeneuve schlug dem 'La La Land'-Schönling vor, sich einfach vorzustellen, in den "Schatten" von Ford zu spielen - so wäre er weniger eingeschüchtert.

In einem Facebook Live-Chat von Warner Bros. Pictures erklärt Gosling die Situation folgendermaßen: "Als wir die ersten Szenen drehten, erinnerte er mich manchmal 'Lass uns einfach so tun, als würde Harrison in der Ecke sitzen und uns zuschauen. Würde es ihm gefallen oder nicht?'"

Und es funktionierte - denn der 36-jährige Star erschien am Set so deutlich entspannter. Außerdem organisierte Villeneuve für die komplette Besetzung ein "Meet and Greet" mit dem 'Star Wars'-Darsteller. Laut Gosling war es, als hätte der Film begonnen, als Ford anwesend war. "Es war eine solche Erleichterung. Er ist ein wundervoller Kollege, der so liebenswürdig zu uns war", bewundert er das Zusammentreffen.

Auch, wenn sich der Hollywood-Star keine Sorgen hätte machen müssen, was Ford von seinen Fähigkeiten hält, lobt dieser seinen Filmpartner hoch. Er äußert sich über Gosling mit den Worten: "Er hat eine besondere Intelligenz, eine emotionale Intelligenz. Es war eine Ehre, mit ihm zusammenzuarbeiten." Des Weiteren erklärt er: "Ich wusste nicht, was auf mich zukommt, was gut ist, denn dein Instinkt folgt dem, was du siehst und welche Erwartung du hast. Es war schon immer toll, diese Eindrücke zu verflechten. Ich konnte es wirklich genießen."

'Blade Runner: 2049' kommt am 5. Oktober 2017 in die deutschen Kinos.