Selena Gomez hatte anfangs Probleme mit der Niere, die ihr gespendet wurde.

Selena Gomez

Selena Gomez

Die 25-Jährige musste sich im Sommer einer lebenswichtigen Operation unterziehen, in der sie eine neue Niere bekam. Spenderin war ihre Freundin Francia Raisa. Doch obwohl sie sich nach der Operation zunächst gut fühlt, bekam sie einige Stunden später heftige Schmerzen und musste zurück in den OP-Saal. In einem Interview bei 'Today' erinnert sich die Sängerin zurück: "Meine Zähne mahlten aufeinander. Ich bin [vor Schmerz] fast ausgeflippt. Ich musste dann für sechs Stunden in den OP, obwohl eine normale Nierentransplantation gerade mal zwei Stunden dauert. Es hatte sich wohl eine Arterie verdreht. Ich bin sehr dankbar, dass es Menschen gibt, die in solchen Situationen wissen, was sie tun müssen."

Die 'Bad Liar'-Interpretin und ihre Freundin und Spenderin verbrachten den Abend vor dem Eingriff gemeinsam, aßen zusammen und flochten sich gegenseitig Zöpfe. Selena wollte nämlich, dass sich beide gut fühlten. Obwohl Francia die Niere freiwillig spendete, war die Vorstellung, selbst operiert zu werden, sehr einschüchternd. Gerade nachdem ihre Freundin solche Probleme hatte. Der Popstar musste sogar ein Testament schreiben für den Ernstfall, dass er nicht mehr aufwachen würde.

Zum Glück war der Eingriff aber sehr erfolgreich. Allerdings dauerte der Erholungprozess für beide Frauen sehr lange. Die erste Zeit durften sie nur eine Stunde am Tag aufstehen. Francia berichtet: "Es war hart, weil man ständig Leute um Hilfe fragen musste. Am schlimmsten war, dass wir Hilfe brauchten, um unsere Unterwäsche anzuziehen. Wir konnten nicht alleine duschen."

Selena geht es jetzt aber super. Ihr Blutdruck und alle anderen Werte seien in einem normalen Bereich und es gäbe nur eine drei- bis fünfprozentige Chance, dass die Lupus-Krankheit zurückkehre. Die Frage, ob Francia ihr Leben gerettet habe, bejaht die Hitmacherin, "weil sie genau das getan hat." Dafür wird sie ihr für immer dankbar sein.


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