Bei den 'Simpsons' sollen Frauen unerwünscht sein.

Die Simpsons

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Das behauptet zumindest Mimi Pond, die Drehbuchautorin der ersten Folge. Danach wurde sie nicht mehr engagiert und das liege definitiv daran, dass sie eine Frau sei, wie sie im Interview mit 'Jezebel' verriet: "Niemand hat mich je angerufen, es mir erklärt oder sich entschuldigt oder irgendwas." Angeblich wollte Sam Simon keine Frauen um sich haben, da er gerade durch eine schwierige Scheidung ging. "Es blieb ein Jungs-Club für eine lange Zeit. Ich denke, ich war genauso qualifiziert wie jeder andere, der vorbeikam und angeheuert wurde und nur weil ich eine Frau bin, durfte ich diesem Club nicht beitreten", erinnert sich Pond. Laut 'Daily News' soll es fünf Jahre gedauert haben, bis wieder eine Frau angestellt wurde. Von 133 Autoren, die für die Serie arbeiteten, waren lediglich 13 weiblich.

Der 'Simpsons'-Erfinder Matt Groening hat derweil schon das nächste Projekt im Auge: Der 63-Jährige wird eine Fantasy-Version des dunklen Zeitalters entwickeln, das den viel versprechenden Titel 'Disenchantment' (deutsch: Enttäuschung, Ernüchterung) trägt. In San Diego auf der Comic-Con verriet die Ikone bereits einige Einzelheiten zur Handlung. Demnach soll es um das Königreich Dreamland gehen, das ordentlich aus den Fugen geraten ist. Die immerzu betrunkene Prinzessin Bean, ein Elf und ein Dämon versuchen darin, dem tristen Alltag zu entfliehen und werden mit Sicherheit erneut den Zeitgeist auf den Punkt treffen. Laut Groening wird das Ganze ein Universum "voller Leid und Idioten".