Sinéad O'Connor entschuldigt sich bei ihrer Familie für die Beleidigungen während ihres Nervenzusammenbruchs 2016.

Sinéad O'Connor

Sinéad O'Connor

Die 'Nothing Compares 2 U'-Interpretin, bei der eine manisch-depressive bipolare Störung festgestellt wurde, drohte im Jahr 2015 damit, Selbstmord zu begehen und beleidigte in den letzten Jahren regelmäßig öffentlich Mitglieder ihrer Familie. Nun veröffentlichte Sinead jedoch ein Statement auf Facebook, in dem sie sich für ihre Ausfälle entschuldigt. Sie schreibt: "Im letzten Jahr habe ich etwas unentschuldbares getan, denn ich hatte den Verstand verloren. Ich beleidigte einige Menschen, die ich liebe, auf böse Weise. Insbesondere meine Familie. Ich will mich hier für diese schreckliche Sache entschuldigen. Es tut mir so unendlich leid und es ist, wie ich schon sagte, unentschuldbar. Denn eigentlich sind sie ziemlich cool. Und ich war das totale A***loch."

In der Vergangenheit hatte Sinéad mit Facebook-Posts auf sich aufmerksam gemacht, in denen sie krude Behauptungen aufstellte, wegen denen ihr später sogar rechtliche Konsequenzen drohten. Beispielsweise hatte sie dem US-amerikanischen TV-Star Arsenio Hall vorgeworfen, Prince Drogen verabreicht zu haben. Der Höhepunkt ihres zweifelhaften Facebook-Ruhms war jedoch ein Post aus dem Jahr 2015, in dem die Sängerin vorgab, eine Überdosis genommen zu haben, um sich das Leben zu nehmen. Damals schrieb sie: "Eine Frau kann nur so viel ertragen. Ich habe eine Überdosis genommen. Es gibt keinen anderen Weg, um Respekt zu erlangen. Ich bin nicht zuhause, ich bin in einem Hotel irgendwo in Irland, unter einem anderen Namen. Wenn ich das nicht posten würde, würden meine Kinder und meine Familie es niemals herausfinden. Ich könnte hier schon wochenlang tot liegen und sie wüssten nichts davon."