Sofia Vergaras eingefrorene Embryonen könnten nach Louisiana gebracht werden.

Sofia Vergara

Sofia Vergara

Die 'Modern Family'-Schauspielerin und ihr Ex-Verlobter Nick Loeb sind momentan in einen Rechtsstreit um ihre eingefrorenen Embryonen verwickelt. Noch während ihrer Beziehung hatten die beiden zwei befruchtete Eizellen eingefroren, um diese später durch eine Leihmutter austragen zu lassen. Die Schauspielerin, die mittlerweile mit Joe Manganiello verheiratet ist, verfolgt diesen Plan - sehr zum Missfallen ihres Ex-Verlobten - allerdings nicht mehr. Letzterer hatte dann im vergangenen Jahr mit dem Wunsch Klage eingereicht, die beiden Embryonen zu beschützen und austragen zu lassen. So richtig zum Problem wird der Streit allerdings durch die Verfügung, die das ehemalige Paar 2013 unterzeichnete. In dieser heißt es, dass keiner der beiden ohne die Zustimmung des anderen ein Recht auf die Embryos habe.

Nachdem die von Loeb initiierte Klage aus diesem Grund zu Gunsten der Schauspielerin entschieden wurde, hat sich nun der "Verwalter" der beiden befruchteten Eizellen, James Carbonnet, eingeschaltet. Im Namen der Embryos wurde Klage erhoben, um sie aus der Klinik in Beverly Hills, in der sie sich momentan befinden, in eine Einrichtung nach Louisiana überführen zu lassen. Louisiana ist der einzige Bundesstaat in den USA, der Embryonen eigene konstitutionelle Rechte einräumt. Nicks Anwalt gibt zur momentanen Situation ein Statement ab, in dem es heißt: "Obwohl Nick im aktuellen Prozess nicht beteiligt ist, [...] könnte er von diesem profitieren, sollte das Gericht entscheiden, dass die Embryos keine Sachen, sondern juristische Personen mit dem konstitutionellen Recht auf Leben sind." Weiter erklärt er, dass eine Rechtssprechung dieser Art eine Niederlage für Vergaras Intention bedeuten würden, die Embryonen auf unbegrenzte Dauer eingefroren zu lassen. Wie letztendlich entschieden wird, zeigt die Zukunft.