Susan Sarandon hält die Ära Trump für etwas sehr Vorteilhaftes.

Susan Sarandon

Susan Sarandon

Die 70-jährige Schauspielerin hat diese Woche die deutsche Hauptstadt, Berlin, besucht, um gemeinsam mit dem Filmemacher Bryn Mooser die 'mbcollective-Kampagne' vorzustellen, in der Kreative stellvertretend für die Werte der Marke 'Mercedes Benz' stehen. Auf die Frage, ob sie selbst auch nachhaltig lebe, antwortete die attraktive Schauspielerin gegenüber 'Vogue': "Nun, wir recyceln, das ist in New York City Gesetz. Und ich versuche, nicht so viel zu konsumieren. Ich achte sehr auf die Produkte, die ich kaufe, sie sollen unser Grundwasser nicht vergiften. Auch meine Kinder leben sehr bewusst: Mein Sohn hat ein großartiges neues Wassersystem in seinem Haus in Kalifornien, das es ermöglicht, mit dem im Haushalt verbrauchten Wasser, etwa aus der Dusche oder der Waschmaschine, den Garten zu wässern. Und meine Tochter unterstützt nachhaltig produzierende Marken." Deshalb komme ihr auch ihre Berühmtheit sehr zu Gute: "Ich setze mich schon lange für Umweltthemen ein, gegen Fracking zum Beispiel oder das Pestizid Glyphosat, das von Monsanto verwendet wird [...] Ich bin in der glücklichen Lage, meine Popularität in den Medien zu nutzen, statt von den selbigen benutzt zu werden."

Auch in Präsident Trump sehe sie selbst etwas Gutes: "Natürlich. Wir haben etwa diese Armee an Millennials, die ihre News aus dem Internet zieht und nicht aus den Mainstream-Medien. Sie sind on fire! [...] Trump geht so unbeholfen vor, dass viele Dinge ans Licht kommen, die bereits unter unserem "coolen" Präsidenten Barack Obama geschehen sind, aber die bisher niemandem aufgefallen sind [...] Das bringt Menschen, die sich das früher nie getraut hätten, dazu, für offizielle Ämter zu kandidieren und sie werden auch gewählt: viele Frauen und einige Transgender, um nur zwei Beispiele zu nennen."