Selma Blair und Rachel McAdams fürchteten um ihr Leben.

Selma Blair

Selma Blair

Der Fall Harvey Weinstein hat in Hollywood und außerhalb eine ganze Lawine an Fällen von sexuellen Übergriffen aufgedeckt - und noch lang ist kein Ende in Sicht. Auch der Regisseur James Toback gerät immer mehr in den Fokus, da ihn mittlerweile 200 Frauen beschuldigen, sie belästigt zu haben. In einem Interview mit der 'Vanity Fair' packten die Schauspielerinnen Blair und McAdams nun aus. Blair erzählte von einer Episode im Jahr 1999, als sie von einem Hotel-Restaurant in sein Zimmer zitiert wurde. Nach knapp 40 Minuten soll er sie aufgefordert haben, ihre Brüste zu entblößen. "Ich habe mich gefangen gefühlt. Ich wusste nicht, wie ich da rauskomme, ohne eine Szene zu machen", so Blair. Als er sich ihr in den Weg stellte, habe sie ihm klargemacht, dass sie keinen Sex mit ihm haben werde. Daraufhin erwiderte er angeblich: "Das ist okay. Ich kann in meiner Hose kommen. Ich muss mich gegen dein Bein pressen." Die Schauspielerin ließ dies über sich ergehen, während er ihren Kopf festhielt, um ihr in die Augen zu sehen. Anschließend drohte er ihr.

McAdams erzählte von einer anderen Begegnung, als sie 21 Jahre alt war. Er erklärte ihr damals: "Weißt du, ich muss es dir einfach sagen: Ich habe heute schon unzählige Male masturbiert und dabei an dich gedacht." Anschließend sei er ins Bad gegangen und habe ihr danach eröffnet, dass er es wieder getan hätte und sie ihm nun ihre Schamhaare zeigen solle. Allerdings entkam die Schauspielerin, wie sie erklärte: "Ich hatte Riesenglück, dass ich gegangen bin und er mich nicht physisch missbraucht hat." Toback weist alle Anschuldigungen von sich.